Möbeltischler und Möbel Entwürfe in der Renaissance: |
Peter Flötner |
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um 1485 - 1546
Möbel von Peter Flötner
Peter Flötner war Bildhauer, Goldschmied, Kunstschreiner und Zeichner, arbeitete nach Studienjahren in Italien ab 1522 in Nürnberg.
Er hatte durch zahlreiche Entwürfe für Architekturteile, Innenausstattungen und Möbel großen Einfluss auf das Kunsthandwerk seiner Zeit.
Flötner hatte dadurch auch Anteil am Durchbruch des Renaissance-Stils in Deutschland; auch wenn er in seinem persönlichen Stil die italienischen Elemente stark mit den überlieferten spätgotischen Formen verband.
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Cornelis Floris |
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1514 - 1575
Möbel von Cornelis Floris
Cornelis Floris de Vriendt
Floris, ein Architekt, Bildhauer und Ornamentzeichner in Flandern, Studienaufenthalt in Italien.
Floris führte die Verwendung römischer Grotesken in Flandern und den Niederlanden ein, die in Form des Rollwerks bald im ganzen nördlichen Mitteleuropa verbreitet wurden.
Der Einfluss Floris´ auf die Verbreitung der italienisch-römischen Groteske bzw. des Rollwerks war so gross, dass man schon bald von einem Floris-Stil sprach.
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Barock Secretaire
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Möbeltischler und Möbel Entwürfe in der Barock Epoche |
Ulrich Baumgartner |
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um 1580 - 1652
Möbel von Ulrich Baumgartner
Ulrich Baumgartner, ein Augsburger Kunstschreiner, arbeitete für Kaiser Rudolf II., Kaiser Matthias, für den Erzherzog von Tirol und für Kardinal Borghese.
Ungewöhnlich war, dass Baumgartner sich trotz des zu dieser Zeit beherrschenden französischen Geschmacks von Ausburg aus als Möbelkünstler durchsetzen konnte.
Ein 1628 von ihm an den Hof in Innsbruck gelieferter Kabinettschrank befindet sich heute im Palazzo Pitti in Florenz.
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Jean Bérain |
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1637 - 1711
Möbel von Jean Berain
Bérain entwarf als Kammerzeichner und Kabinettzeichner am Hof von König Ludwig XIV. Inneneinrichtungen, aber auch Theaterdekorationen, Kostüme und Schmuck.
Die Stiche seiner Zeichnungen wurden 1711 unter dem Titel "Oeuvres de Jean Bérain" veröffentlicht.
Diese Stiche weisen Bérain als Erfinder des Bandelwerks aus: das Bandelwerk ist ein Ornamentmotiv des Spätbarock, das in den Régence-Stil und zum Rokoko überleitet.
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André-Charles Boulle

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siehe auch > Regence
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1642 - 1732
Möbel von Andre Charles Boulle
Boulle, ein Kunsttischler und Kunstschreiner, und der wohl berühmteste französische Ebenist.
Boulle arbeitete für den französischen Adel und den französischen Hof Ludwig XIV. und entwarf und baute viele Möbel für das Schloss Versailles.
Diese Möbel wurden europaweit stilweisend, und so zählten zwischen 1690 und 1710 neben dem französichen Hof auch die Herzöge von Orléans, Lothringen und Bourbon, König Philipp V. von Spanien, Kurfürst Max Emanuel von Bayern und der Erzbischof von Köln zu seinen Auftraggebern.
Sein Vorlagenwerk (Buch) "Nouveaux Desins de Meubles et Ouvrages de Bronze et de Marquetterie" hatte großen Einfluss auf die Entwicklung des Möbelstils und Möbelbaus bis ins 18. und 19. Jahrhundert hinein.
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Charles Cressent
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1685 - 1768
Möbel von Charles Cressent
Cressant, ein gelernter Bildhauer, war einer der berühmten Ebenisten in Frankreich.Seine Möbel sind häufig zusätzlich mit Goldbronze-Appliquen verziert.
Cressant gilt als der Hauptvertreter des französischen Regence-Stils. Stark beeinflusst von den Arbeiten André-Charles Boulle´s wurde er der führende Ebenist seiner Zeit.
Zu seinen Auftraggebern gehörten u.a. Herzog Philipp von Orléans, König Johann V. von Portugal und Kurfürst Karl Albrecht von Bayern.
Bedeutende Arbeiten von Cressant befinden sich heute im Louvre, Paris, im Schloss Fontainebleau und in der Wallace Collection, London.
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Jacque Dubois |
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1689 - 1775
Möbel von Jacque Dubois
Dubois gehört ebenfalls zu den bedeutenden Pariser Ebenisten. Seine Marketerie ist zurückhaltend, und das Bronzedekor kommt bei ihm vorherrschend zur Geltung.
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Thomas Chippendale


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1718 - 1779
Möbel von Thomas Chippendale
Der Kunsttischler Thomas Chippendale entwarf und stellte sowohl aufwendige, kostbare Möbel als auch schlichte Möbel her.
Sein Stil zeichnet sich dadurch aus, dass er bei seinen Möbeln barocke Formen mit neogotischen und chinesischen Formen vermischte.
Thomas Chippendale betrieb eine für damalige Verhältnisse große Möbelwerkstatt und gab außerdem ein Buch über seine Möbelentwürfe heraus, nach dem andere Möbeltischler seine Entwürfe nachbauen konnten. So verbreitete sich der "Chippendale-Stil":
Auch auf dem Kontinent wurden seine Möbel zahlreich nachgebaut und sind als "Stilmöbel" (Nachbau von Möbeln aus vergangenen Stilepochen) noch heute in Möbelhäusern zu kaufen.
Echte Chippendale-Möbel werden äußerst selten im Antiquitätenhandel angeboten bzw. sind in Möbelmuseen zu besichtigen.
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Jean-Francois Oeben |
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1720 - 1763
Möbel von Jean Francois Oeben
Oeben, in Deutschland geboren, lernte Bildhauerei und Schlosserei. 1741 zog er zusammen mit seinem Bruder, dem Ebenisten Simon Oeben, nach Frankreich und heiratete die Tochter des niederländischen Ebenisten Lacroix.
1751 trat er in die Werkstatt von Charles-Jose Boulle ein, dem Enkel des berühmten Ebenisten Andre-Charles Boulle. 1754 wurde Oeben "ebeniste du roi", aber erst 1761 wurde er "maitre ebeniste", d.h. er musste seit dieser Zeit seine Möbel mit Namensstempel versehen.
Da seine Witwe die Werkstatt nach seinem Tod weiterführte, wurden seine Stempel bis 1767 verwendet, bis zu dem Zeitpunkt, als die Witwe Oebens Gehilfen, den Ebenisten Riesener heiratete.
Obwohl bei Oebens Möbeln das auffallendste Merkmal die großflächigen Blumenmarketerien sind, war Oeben zu seiner Zeit eher für die die mechanischen Raffinessen an und in seinen Möbeln berühmt.
Als gelernter Schlosser konnte er Kombinationsmöbel mit mechanisch zu öffnenden Geheimfächern bauen, die "meubles a secret et a surprises" ("Möbel mit Geheimnissen und Überraschungen").
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Robert Adam

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siehe: Möbelstil Robert Adam |
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1728 - 1792
Möbel von Robert Adam
Adam, britischer Architekt, Innenarchitekt und Möbelentwerfer: unter Verwendung von Elementen aus der römischen Bauweise, der italienischen Renaissancearchitektur und Barockarchitektur schuf er einen neoklassizistischen Stil, den er vor allem in der Inneneinrichtung seiner Bauten anwendete.
Sein Klassizismus wirkte in England so revolutionierend, dass man zwischen 1770 und 1789 geradezu von einem Adam-Stil sprechen kann.
Er gestaltete nicht nur zahlreiche öffentliche und private Bauten, sondern entwarf auch die dazu passende Innenausstattung und das gesamte Mobiliar. Sein 1777 zusammen mit seinem Bruder James veröffentlichtes Buch "the works in architekture" enthält detaillierte Angaben zu seinen Entwürfen.
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Jean-Henri Riesener |
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1734 - 1806
Möbel von Jean Henri Riesener
Riesener, in Deutschland geboren, trat um 1754 in die Pariser Werkstatt des Ebenisten Oeben ein.
Nach dem Tod von Jean-Francois Oeben war Riesener "premier garcon" = "Erster Gehilfe" des Meisters, und die Witwe von Oeben setzte ihn als Leiter der Werkstatt ein und führte mit seiner Hilfe die Werkstatt weiter.
1767 wurde Riesener "maitre" und heiratete kurz darauf Oeben´s Witwe; später wurde er auch "ebeniste ordinaire du roi".
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Abraham und David Roentgen |
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Abraham Roentgen 1711 - 1793
David Roentgen 1743 - 1807
Möbel von Abraham bzw. David Roentgen
David Roentgen, Sohn des seit 1750 in Neuwied ansässigen Kunsttischlers Abraham Roentgen, ging mit 14 Jahren bei seinem Vater in die Lehre und übernahm 1772 die väterliche Werkstatt.
Seine Möbel waren an allen europäischen Höfen gefragt, so dass er teilweise bis zu 100 Angestellte Kunsttischler und andere Spezialisten beschäftigte.
In Paris unterhielt er ein Möbellager; zu seinen Kunden gehörte auch Ludwig XVI. Der König ernannte ihn zum "ebeniste-mecanicien du Roi"; 1789 wurde er in Paris "maitre" und benutzte einen Signaturstempel.
Besondere Eigenarten seiner Möbel sind große stark farbige Intarsien und ungewöhnliche technische Ausstattungen wie z.B. raffinierte Techniken für Geheimfächer.
Zu den Kunden des Ebenisten David Roentgen gehörten u.a. die französische Königin Marie Antoinette, der preußische König Friedrich Wilhelm II. und die russische Zarin Katharina II.
Zu den heute bekanntesten Möbeln von David Roentgen gehört ein Schreibsekretär (Sekretär, Zylinderbüro, bureau plat) im > Berliner Kunstgewerbemuseum. Dieser Sekretär ist um 1779 gefertigt und zeigt im wesentlichen die Formen des bereits ausgereiften Lois-seize-Stil.
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Biedermeier Zimmer
Möbeltischler und Möbelentwürfe - Klassizismus Jugendstil Moderne |
Josef Danhauser |
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1800 - 1838 |
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Friedrich Bürklein |
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um 1850
Möbel von Friedrich Bürklein
Bürklein war Architekt, Innenarchitekt und Möbelbauer in München. Besonders erwähnenswert sind außer seinen Bauten seine Entwürfe mit Schnitzarbeiten an Biedermeiermöbeln.
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Emile Gallé |
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1846 - 1904
Möbel von Emile Galle
Gallé, Designer des französischen Art Nouveau (Jugendstil): von Gallé gibt es nur relativ wenige, aber außerordentliche Möbelentwürfe; bekannt ist Galle vor allem für seine Glaskunstwerke (Vasen u.a.)
Galle´s Entwürfe zeigen die für ihn typische Interpretation von Pflanzenformen im Dekor. Gallé hatte eine Vorliebe für Intarsien und setzte die Intarsien auf ähnliche Weise ein wie den Schnittdekor und Ätzdekor seiner Glaskunstwerke.
Er schuf auch sogenannte "meubles parlantes" ("sprechende Möbel"), d.h. Möbel mit Einlegearbeiten in Form von Gedichten, Sprichwörtern u.a. Inschriften.
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Louis Majorelle |
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1859 - 1926
Möbel von Louis Majorelle
Majorelle, Sohn eines Kunsttischlers, spezialisierte sich zunächst in seiner Werkstatt in Nancy auf die Nachahmung von Möbeln und Fayencen des 18. Jahrhunderts.
Nach dem Studium der Malerei an der Pariser Ecole des Beaux-Art übernahm Majorelle 1879 nach dem Tod des Vaters dessen Werkstatt. Erst ab ca. 1890 begann er sich unter dem Einfluss von Emile Gallé für den neuen Stil dieser Zeit zu interessieren.
Zur Pariser Weltausstellung von 1900 war er bereits der bekannteste und gefragteste Hersteller von Möbeln im Stil des Art Nouveau. Er baute seine Werkstatt zu einer kleinen Fabrik aus, die spezielle Abteilungen hatte für die mechanische Bearbeitung des Holzes, für Tischlerarbeiten, Marketeriearbeiten sowie für Skulpturen und Bronzen.
Im Vergleich zu Gallé zeigen die Möbel von Majorelle weniger Marketerie; dafür legte er großen Wert auf die Wirkung des Holzes und der Maserung und auf die Eleganz der Form.
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Hector Guimard |
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1867 - 1942
Möbel von Hector Guimard
Giumard, Architekt des Art Nouveau, ist vor allem durch seine Entwürfe für die Eingänge der Pariser Metro bekannt.
Guimard sah sich nicht als Architekt und Innenausstatter, sondern als "Schöpfer einer Umwelt": für ihn war die gesamte Ausstattung eines Hauses Teil einer plastischen Einheit wie einer Skupur.
Seine Blütenformen, die "Florets", sind keine genauen Abbildungen vorhandener Blütenformen, sondern eine stilisierte Kunstform, mit der die Natur vergiestigt werden soll.
siehe auch: > Jugendstil
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Peter Behrens |
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1868 - 1949
Möbel von Peter Behrens
Behrens war Architekt, Designer und Möbeldesigner, Mitbegründer der Vereinigten Werkstätten München (von Peter Behrens ist auch die Schriftgestaltung des Schriftzugs "DEM DEUTSCHEN VOLKE" über dem Eingang des Reichstagsgebäudes in Berlin).
Peter Behrens ist ein Architekt des Jugendstil, der in Düsseldorf, Wien und Berlin tätig war.
Als Möbeldesigner entwarf er zunächst Einrichtungsgegenstände im Stile des englischen Jugendstil, später entwickelte er einen eigenen Stil aus geradlinigen Formen und abstrakten Ornamenten, der eher mit dem Kubismus als mit dem Jugendstil vergleichbar ist.
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August Endell |
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1871 - 1925
Möbel von August Endell
August Endell, ein Vertreter des deutschen Jugendstils, hat vor allem auf dem Gebiet der Dekoration Bedeutung.
Endell wurde 1897/1898 bekannt durch seinen Bau des Atelier Elvia in München, dessen mit Ornamenten geschmückte Hausfassade weites Interesse weckte.
Endell war ab 1900 Direktor der Kunstgewerbeschule in Breslau. An den von ihm entworfenen Möbeln sind Einflüsse von Hermann Obrist und Victor Horta zu erkennen.
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Eileen Gray

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1878 - 1976
Möbel von Eileen Gray
Eileen Gray, in Irland geboren, zählt zu den führenden Designer/innen ihrer Zeit. 1922 eröffnete sie ihr erstes Atelier für Möbeldesign und Innendekoration in Paris.
Der internationale Durchbruch gelang ihr mit zahlreichen richtungweisenden Möbelentwürfen aus Stahlrohr.
Ihr populärster Entwurf wurde der Beistelltisch "E 1027" aus dem Jahr 1927.
Der Sessel oder das Fauteuil Bibendum ist einer der originellsten und ungewöhnlichsten Entwürfe aus ihrer Kollektion.
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Eugene Gaillard |
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1862 - 1933
Gaillard: Architekt und Möbeldesigner des Art Nouveau in Frankreich.
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Walter Gropius |
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1883 - 1969
Möbel von Walter Gropius
Gropius: Architekt und Möbeldesigner, Mitbegründer des Bauhaus.
Walter Gropius begann als Schüler von Peter Behrens, gründete 1919 das Bauhaus in Weimar und blieb bis 1928 Direktor des Bauhaus.
Er emigierte 1934 nach England, ging 1973 in die USA und war 1937-1953 als Professor für Architektur an der Harvard Universität in Cambridge tätig.
Neben der Architektur entwarf er auch Gebrauchsmöbel, die nach seiner Vorstellung im Sinne des Funktionalismus auch als Massenartikel zweckentsprechend und schön zugleich sein sollten.
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Le Corbusier

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1887 - 1965
Möbel von Le Corbusier
Corbusier: Architekt, Innenarchitekt und bildender Künstler. Mit dem Ziel, die Inneneinrichtung zu standardisieren, erfand er ein System von Kastenelementen.
Besonders berühmt sind seine Möbelentwürfe für eine Chaiselongue, für einen drehbahren Bürostuhl und für seine Stahlrohrstühle.
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Marcel Breuer

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1902 - 1981
Möbel von Marcel Breuer
Marcel Breuer, Architekt und Industriedesigner, geboren in Ungarn, studierte bei Walter Gropius (Bauhaus Weimar).
1925-1928 übernahm er am Bauhaus die Leitung der Klasse für Möbel.
Am Bauhaus in Weimar entwickelte er den berühmten "Wassily-Stuhl", das erste Stahlrohrmöbel, das in Serienproduktion hergestellt wurde.
Nach seiner Emigration arbeitete er ab 1937 in den USA, z.Z. mit Walter Gropius zusammen. Die dort entstandenen Metallmöbel nannte er "nichts anderes als notwendige Apparate heutigen Lebens".
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Charles Eames

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geb. 1907
Möbel von Charles Eames
Der amerikanischer Architekt und Möbeldesigner Charles Eames, geb. in Saint Louis, wurde vor allem bekannt durch die Fertigfabrikation von Standardelementen für den Hausbau und Möbelbau.
Eames gilt als Wegbereiter für die moderne Massenproduktion.
Bekannt sind seine in Serienfertigung hergestellten Stapelmöbel und eine 1950 entwickelte Typenreihe von Anbauschränken aus Holz mit Metallrahmen.
Besonders berühmt geworden ist sein Entwurf eines Stuhls mit einer aus Schichtholz geformten Sitzschale. siehe auch: > Bauhaus Möbel
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