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Möbel Art Deco

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Art Deco - Die"Goldenen Zwanziger Jahre"
Möbelstil Einrichtung Innendesign ca. 1910 - 1935

 

Art Deco Möbel

Art Deco ist ein Möbelstil und Ausstattungsstil in Innendesign und Innenarchitektur.

Typisch für Art Deco Möbel in der Innenarchitektur ist ihre mondäne Wirkung durch hervorragend verarbeitete edle Hölzer wie z.B. Ebenholz und die Verwendung von exotischen Materialien wie Schildpatt oder das Beziehen mit Haifischhaut (Galuchat), Schlangenhaut, Pergament, sowie durch geprägtes oder bemaltes Leder.

 

Art Deco Dekor in der Innenarchitektur

Die Dekore des Art Deco sind häufig gemalt, geschnitzt oder eingelegt, z.B. mit Elfenbein oder Perlmutt, auch Messing wird gern künstlerisch verarbeitet.

Art Deco ist der bis heute letzte Versuch, bewusst handwerkliche Kunst in voller Blüte herzustellen und zu zeigen, im Gegensatz zur gleichzeitigen Tendenz im Möbelbau, immer mehr schon beim Entwurf auf die Tauglichkeit für maschinelle Massenherstellung zu achten.

Nach dem Vorbild der englischen art and crafts - Bewegung wurden um die Jahrhundertwende auch im deutschsprachigen Raum "Werkstätten" und "Werkbünde" gegründet mit dem Ziel, die alte Handwerkstradition zu pflegen und zugleich neue Wege zu gehen.

Innenarchitektur mit Art Deco Messing Tür

Bild groß: Art Deco Innenarchitektur - Beispiel einer Messing Tür

 

Art Deco Design

Entwerfende Künstler (der Beruf des Designers entstand in dieser Zeit), ausführende Handwerker und Industrielle fanden sich zusammen, um neue, gute und produktionsfähige Formen zu entwickeln.

Das Ergebnis war der Stil des Art Deco, eine "Neue Sachlichkeit" als Absage an die Auswüchse des späten Jugendstil

Abgesehen vom Art Nouveau (Jugendstil) gab es in Frankreich ab ca. 1905 erste Anzeichen für die Entwicklung eines neuen Stils, des Art Deco, wie er nach der Ausstellung "Exposition Internationale des Art Decoratifs et Industriels Modernes" von 1925 in Paris benannt wurde.

Die Bezeichnung Art Deco

Genau genommen entstand die Bezeichnung Art Deco erst viel später als der Stil selbst, nämlich mit der Ausstellung "Les Annees 25" im Pariser Museum für dekorative Kunst 1966. Diese Ausstellung wiederum berief sich auf die "Exposition Internationale des Art Decoratifs et Industriels Modernes" von 1925.

 

Innenarchitektur im Art Deco Stil

Bild groß: Art Deco in der Innenarchitektur

Anregungen kamen während der Übergangszeit vom Deutschen Werkbund und von den Wiener Werkstätten.

Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) konnte sich der Stil voll ausbilden, doch erst 1925 wurde er offiziell auf der erwähnten Ausstellung präsentiert.

Im Gegensatz zum Art Deco bezogen die Stilrichtungen de Stijl, Bauhaus und Deutscher Werkbund jedoch soziale Vorstellungen in ihr Entwerfen und Bauen ein, während das Art Deco ein reiner Luxus-Stil ist.

In den späten zwanziger Jahren wurde Art Deco mehr und mehr vom Modernismus mit seinen funktionalen Formen ohne Dekor verdrängt.

In der Zeit des Jugendstil, des Art Deco und des Bauhauses laufen verschienene Tendenzen zeitweilig parallel:

1898 wurden in München die Vereinigten Werkstätten für Kunst und Handwerk gegründet:

Hermann Obrist, Bernhard Pankok, Bruno Paul, Richard Riemerschmid, Peter Behrens u.a., ab 1907 Zweigniederlassungen in Berlin und Bremen.

1898 schlossen sich in Dresden Werkstätten zu den Dresdener Werkstätten für Handwerkskunst (Schmidt & Müller) zusammen. Sie gingen 1910 in den Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst auf. Bruno Paul, Richard Riemerschmid und H.B. Mackay waren hier zeitweilig tätig. Bruno Paul entwickelte hier seine ersten maschinengerechten Möbel.

1907 Gründung des Deutschen Werkbundes

Gründungsmitglieder: Hermann Muthesius, Henry van de Velde, Richard Riemerschmid, F. Naumann, Bruno Paul, Th. Fischer und F. Schumacher.
1933 wurde der Werkbund aufgelöst und 1947 in Düsseldorf neu gegründet.

1912 wurde der Österreichische Werkbund gegründet.
1913 wurde der Schweizerische Werkbund gegründet.

Werkbünde und Werkstätten, und in Deutschland auch die Weimarer Kunstgewerbeschule, an der z.B. Henry van de Velde lehrte, bereiteten den Weg für den Modernismus, der sich nach dem 1. Weltkrieg zu entwickeln begann.

1917 Gründung der Gruppe de Stil ( Der Stil )

Dazu gehörten u.a. Piet von Mondrian (Kunstmaler) und Gerrit Thomas Rietveld (Lebenszeit 1888-1964). Für sie war der Kubismus (Malerei-Stil) richtungsweisend. Architekten und Möbeldesigner hielten sich streng an kubische Formen.

Vor allem Gerrit Rietveld wurde bekannt durch seine Bauten und mehr noch durch seine Möbel, die aus maschinengefertigten, geraden Holzteilen zusammengefügt sind wie z.B. sein berühmter, 1918 entstandener "Rot-Blau-Stuhl". Die Möbel sind nicht immer funktionsgerecht (wie es beim deutschen Bauhaus oberstes Gebot war), aber sie wirkten sehr anregend auf Bauhauskünstler wie Walther Gropius und Marcel Breuer, dessen "Wassily-Sessel" als Nachfolger des "Rot-Blau-Stuhl" angesehen wird.

Le Corbusier (Lebenszeit 1887-1965) verschrieb sich bereits ganz dem Modernismus - er entwickelte z.B. Stahlrohrmöbel.

 

Art Deco Museum und Ausstellung in Berlin:

Stilrichtung art deco und aktuelle Ausstellungen
Bröhan-Museum www.broehan-museum.de

14059 Berlin-Charlottenburg
Schlossstraße 1a (am Schloss Charlottenburg)

und
Das Möbelgeschäft ZEITLOS im Stilwerk Berlin bietet zum Beispiel auch Originale Art Deco Möbel, restauriert und unrestauriert, zum Kauf an.

Jahresangaben sind immer als ungefähre Angaben zu verstehen, da ein Stil niemals innerhalb eines Jahres "plötzlich" entsteht und auch nicht so plötzlich endet.

In Zeiten des Übergangs ergeben sich Mischungen von Stilformen, so dass eine ein Möbel durchaus Stilformen verschiedener Epochen tragen kann. Die hier gezeigten Beispiele zeigen immer die typischen Merkmale der Stilepoche.

 

Falls Sie momentan mehr an der praktischen Anwendung von Stilen und Stilkunde-Kenntnissen interessiert sind, weil Sie ein eigenes Projekt gestalten möchten, falls Sie kompetente Hilfe beim Bauen, Einrichten und Ausstatten brauchen, dann finden Sie hier Beratung Innenarchitektur und Einrichtung persönliche Innenarchitektur Beratung

Autorin: M.C. Gollub
(Dipl. Innenarchitektin HDK, Dozentin)
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